Dienstag, 1. Mai 2012

Zurück aus dem Paradies

 

Leider ist meine Zeit auf den Fiji Inseln schon wieder vorbei. Es war traumhaft schön dort. Ich habe eine Tour gebucht und bin dabei dann von Insel zu Insel gefahren. Die Einheimischen sind super freundlich und ihre Mentalität ist echt sehr entspannend. Ich habe auf einer Insel übernachtet die so klein war, dass ich innerhalb von 2 min. einmal rumlaufen konnte. Man kam sich wirklich vor wie im Paradies. Auf den Inseln waren auch viele andere Backpacker, sodass ich nie alleine gereist bin. Am letzten Tag meiner Tour habe ich dann noch eine Segeltour gemacht. Bier, Wein Softdrinks und Essen waren all inclusive :) und wir sind unbewohnte Inseln angelaufen, um dort zu schnorcheln oder am Strand zu entspannen.

 

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Jetzt warte ich gerade auf meinen Flug nach Neu Seeland. Weitere 2,5 Wochen reisen bevor es zurück nach Thailand/Deutschland geht :)

Freitag, 20. April 2012

Bula Bula :)

 

Ich bin endlich in Fidschi angekommen, nachdem ich die letzten 21 Tage durchgearbeitet habe. In der als Landscaper und am Wochenende wie bereits erwähnt als cleaner auf der Eastern Show in Sydney. Diese muss man sich vorstellen, wie eine riesen große Kirmes, auf der auch ständig Shows angeboten werden. Abends gab es jedes Mal ein Feuerwerk (14 Tage), die Australier übertreiben es gerne Mal, wenn es um Pyrotechnik geht…

Dort musste ich also durch die Straßen laufen und mit einem Besen und Kehrblech die Straße reinigen. 10 Stunden habe ich dort täglich gearbeitet, insgesamt 5 Tage und dass man bei der Firma auch wirklich arbeiten muss, hätte ich nach dem Formel 1 Job nicht gedacht. Aber es war einfache Arbeit und auch diesmal konnte ich freies Essen ergattern. Man muss nur höflich sein und Kontakte knüpfen und zack bekommt man nach Ladenschluss Kuchen,Burger und Pizza :)

Das Wetter hier in Fidschi ist angenehm warm 29 Grad aber bewölkt. Montag werde ich eine Tour machen, die geht 6 Tage lang und ich werde 3 verschiedene Inseln besichtigen.

Am Flughafen haben uns 4-5 Männer mit live Musik empfangen. Alle natürlich im Hawaii Hemd, wie man sich das halt so vorstellt. Also bisher gefällt´s mir hier ganz gut :)

Viele Grüße

Sonntag, 1. April 2012

Zurück in Sydney – zurück zur Arbeit

 

Ich bin jetzt wieder in Sydney angekommen, um hier meine Haushaltkasse mal wieder etwas zu füllen. Eine Woche habe ich schon wieder als Gärtner gearbeitet. Die nächsten 19 Tage werde ich dann durcharbeiten. In der Woche als Gärtner und am Wochenende auf der Sydney Eastern Show als cleaner. Ich werde wieder für die selbe unorganisierte Firma arbeiten, für die ich auch in Melbourne gearbeitet habe. Dieses mal musste ich zu einer Instruktion hingehen, dass heißt ich habe mir einen 1,5 stündiges Referat angehört und dann einen richtig schweren Test mit Bravour bestanden. Im Test musste ich unter anderem folgende Aussagen mit Richtig/Ja oder Falsch/Nein beantworten:

“Ist es erlaubt die Notausgangstür zu blockieren?” oder “Ich sehe einen meiner Mitarbeiter dabei, wie er bei seiner Arbeit sich oder andere verletzen könnte. Ich konzentriere mich weiterhin auf meine Arbeit und sage nichts”

Ich möchte nicht viel zu den Leuten sagen, die mit mir in dem Raum saßen, aber bei vielen hatte ich das Gefühl, sie könnten doch schon arge Probleme im Test bekommen.

Ich glaube aus diesem Grund wurden auch, nachdem ich natürlich fast fertig war, die Lösungen vorgetragen. Ich glaube wenn sie das nicht getan hätten, würde es vielleicht an Arbeitskräfte mangeln.
Ich war also der einzige Backpacker dort, aber ich hoffe ich werde doch noch mit anderen Backpackern zusammen arbeiten.

Zu meiner WG, wir leben zu zwölft in der Wohnung, selbstverständlich ist das alles andere als legal. Unsere Vermieterin ist ein Biest, aber die Mitbewohner sind echt freundlich. 4 Leute schlafen in dem Wohnzimmer, 4 Jungs (darunter ich) in einem Zimmer und 4  Mädels in einem anderem. Wir teilen uns zu 8 ein Badezimmer, die Mädels haben eines für sich alleine. Kakerlaken sind natürlich auch dabei, ohne geht´s hier in Sydney glaube ich auch nicht. Eine meiner Mitbewohnerinnen kommt aus Deutschland. Sie wohnt hier mit ihrem Freund und kann surfen, so dass ich dann auch am letzten Samstag das erste Mal surfen war. Es hat echt Spaß gemacht und ich stand auch schon auf dem Board.

Zurück zur Penthaus Suite. Wir dürfen den Ofen nicht benutzen, der würde wahrscheinlich zu viel Strom verbrauchen, ein anderer Grund fällt mir sonst nicht ein, der ist nämlich Top in Schuss. Wir besitzen keinen Mülleimer, denn hätten wir einen, bestünde die Gefahr, dass wir ihn nie leeren würden. Es hat also jeder seine eigene Plastiktüte in seinem Raum und in der Küche hängen wir manchmal auch eine auf, diese wird jedoch umgehend von unserer Vermieterin entfernt, wenn sie wieder mal zu Besuch kommt. Sollten wir mal den Trockner benutzen, wird dies mit einer Strafe von 500$ bestraft.

Meine Arbeitskollegen haben alle gesagt, ich sollte die Polizei rufen wenn ich ausziehe. Auf der einen Seite eine gute Idee, weil ich diese Frau hasse, auf der anderen Seite müssten dann alle meine Mitbewohner ausziehen. Ich bin also noch am überlegen ob ich es mache.
Ich möchte einfach gar nicht wissen wie viel Geld diese Frau mit ihren ganzen Wohnungen macht.

Na ja ich bin halt nur noch für drei Wochen hier, von daher geht es. Danach rufen die Fidschi Inseln nach mir :)

Bis dann

Freitag, 23. März 2012

Formel 1 Wochenende in Melbourne

Letztes Wochenende habe ich auf dem Formel 1 Wochenende in Melbourne echt hart gearbeitet. Ich musste 5 Tage lang von abends 8 bis morgens 8 rackern und wie… Wir durften in den VIP Logen, Pressebereich und Rennställen die Mülleimer ausleeren. Ich habe hauptsächlich mit einem anderen deutschem Backpacker gearbeitet und wir haben 18,50 $ bekommen. Wir haben leider aber keinen Nachtzuschlag oder Wochenendzuschlag bekommen, was wir wiederum sehr unverschämt fanden und deshalb auch unsere Motivation nicht gerade sehr hoch war.  Zu unsere Arbeit: Die eigentliche Arbeit bestand darin, während der Schicht nicht einzuschlafen. Wir haben von der Firma “Cleanevent” (Nebenbei bemerkt sind die auch für die Olympischen Spiele in London zuständig) eine halbe Stunde Pause bekommen. ich übertreibe aber in keinster Weise wenn ich behaupte, dass wir mindestens 4 Stunden Pause gemacht haben. Wir waren in einer Gruppe von 8 Leuten für einen relativ großen Bereich zuständig und hatten auch eine “Supervisorin” (Eine Frau die uns “kontrolliert”). Die Supervisorin war eine von der Sorte; stell dir vor sie findet dich schlafend im Presseraum vor und alles was sie sagt ist: “Könnten sie bitte wieder zurück zur Arbeit gehen?”
Dementsprechend war auch die Arbeitsmoral: “Das bisschen Haushalt macht sich von allein!”
Also ich habe noch nie eine so unorganisierte Firma gesehen, aber man beschwert sich ja bei ungefähr 15 € die Stunde nicht darüber, dass man nichts zu tun hat :)
Des Weiteren könnt ihr euch nicht vorstellen, was für eine Essensverschwendung dort stattgefunden hat. Es wurden noch frisch verpackte Lebensmittel in den Mülleimer geschmissen. Ich meine, wir haben täglich so viele volle Mülleimer mit Lebensmitteln weggebracht, dass war das erste Mal in meinem Leben, dass ich aus einem Mülleimer gegessen habe. Ja ich habe aus einem Mülleimer gegessen (Sorry Mama, kommt nicht wieder vor...) und ich bereue es in keinster Weise. Die Pommes waren noch heiß und so verpackt, dass man sehen konnte, dass sie nicht geöffnet wurden. Ich war hungrig und sie lagen auch ganz oben drauf.
Der ganzen Essensverschwendung wollten ich und mein deutscher Kollege auch mal entgegenwirken, aber aus dem Mülleimer wollten wir auch nicht immer Essen, also was macht man dann?
Ab in die VIP  Logen und Eis, Pralinen und Kuchen essen! Kaffee gab es kostenlos im Pressebereich und Red Bull hat man entweder beim Toro Rosso Team (Hauptsponsor: Red Bull) geklaut oder einfach mal die Security Leute gefragt.
Man nehme es den Reichen und gebe es den Armen! So sieht´s aus!
Aber mal ehrlich Eis, Schokolade und Kuchen sind auch kein perfektes Dinner, also einfach mal bei den Rennställen nachfragen, ob vielleicht noch etwas da ist…
Wir wurden also von Red Bull Racing nach Müllbeuteln gefragt und im Gegenzug haben wir dann nach etwas zu Essen gefragt. Keine 2 Minuten später hatte das Team die geforderten Müllbeutel und wir Wiener Schnitzel mit Kräuterbutter und Tiramisu zum Dessert, geht doch! Zum Schluss gab es noch ein Red Bull als “Absacker” und der abend war gerettet. Red Bull und Sauber sind übrigens deutschsprachige Teams. Nächster halt war dann dementsprechend Team Sauber und dort haben wir uns gleichmal mit dem Küchenchef angefreundet. Leider hatten die schon alles weggeschmissen und wir konnten nichts ergattern, aber wir haben uns gleichmal für den nächsten Abend zum Essen eingeladen. Das Dinner am nächsten Abend war soooooo gut. Der Küchenchef hat uns dann in das Zelt gelassen und wir durften das Buffet leerräumen. Das Steak war der Hammer, Kartoffelgratin echt super und der Apfelstrudel verlieh dem ganzen noch das “i-Tüpfelchen”. Und ganz nebenbei bemerkt wurden wir noch dafür bezahlt, dass wir so gutes Essen verzehren können. Mein deutscher Kollege hat sich übrigens auch mal eine halbe Stunde schlafen gelegt, es hat halt niemanden interessiert was man macht.
Ich habe leider keine Stars getroffen, dafür aber anderweitig gute Kontakte geknüpft. Ich habe viel mit den Security Männern, die die Garagen bewacht haben, geredet. Und es hat sich herausgestellt, dass einer der General Manager einer Schweitzer Security Firma ist. Nachdem ich in meiner Cleanevent Uniform wohl so einen guten Eindruck gemacht habe, kann ich auf dem Formel 1 Wochenende in Belgien arbeiten. Werde ich wahrscheinlich auch machen.
Das Rennen habe ich übrigens ganz gesehen und es war verdammt laut. Auch wenn ich eine große Leinwand direkt auf der anderen Seite der Strecke hatte, bekommt man doch nicht so viel von dem Rennen mit. Die ersten 5 hat man vielleicht noch immer im Blick, aber mehr auch nicht. Also dafür, dass ich es kostenlos gesehen habe war es geil, aber ich hätte den regulären Preis von 80 $ wohl nicht dafür bezahlt.
Am letzten Abend mussten wir dann den gesamten Park säubern und auch die Wiese, wo ein Konzert stattgefunden hatte. Da wir dort zu früh ankamen, haben wir etwa eine halbe bis dreiviertel Stunde ein Konzert von Flo Rida gehört. War echt geil, vor allem weil man dafür bezahlt wird zuzuhören. Aber am letzten Abend mussten wir halt echt arbeiten, das fanden wir schon ein bisschen unverschämt.
Also  es war allem in allem ein richtig geiles Wochenende, an dem man echt gut bezahlt wurde.
Und nun nach einem so langen Text auch mal ein paar Bilder…
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Chillen und Erdbeeren essen in der VIP Loge von Mclaren Mercedes, danke Mercedes!
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Zuerst wurden die Fahrer interviewt…
Formula One World Championship
…dann die wichtigen Leute
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Fragen der Journalisten beantworten, Leute das war vielleicht eine Arbeit, die wollten mich gar nicht mehr gehen lassen.
Vorher:
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Nachher:
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Michael Schumacher hautnah erlebt und er hat sich Zeit für mich genommen.
Her mit dem Schampus!
Und Leute die “1” steht drauf!
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Dinner beim Sauber Team: Yummi!
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Ein Airbus A 380 hat kurz vor dem Rennen noch ein paar Loopings gedreht ;)
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Und so repariert man ein Brandloch in einem HRT Formel 1 Wagen:

Hier das Brandloch (Das unten links gehört nicht zum Wagen)
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Man nehme einfach ein Stück Metall und hämmert so lange drauf, bis die Form passt.
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Wenn man so “schlampig” wie hier arbeitet, ist es wohl auch kein Wunder, dass der Wagen nicht zum Rennen zugelassen wurde, weil er zu langsam war.
Und nach dem Wochenende bin ich um USB Sticks, eine Mercedes Cap (Wert 40-50 $), Autogrammkarten und vielen anderen Kleinigkeiten reicher. Natürlich haben wir alles geschenkt bekommen und haben es  nicht den Superreichen VIP Gästen aus deren Geschenkpaketen geklaut. Das wäre ja auch unverschämt und so was macht man ja auch nicht.
Viele Grüße aus Sydney
Felix alles Gute zum Geburtstag!

Sonntag, 11. März 2012

Ayers Rock und Kings Canyon

 

Ich bin gerade nach meiner Ayers Rock Tour in Melbourne angekommen… Die Tour war echt geil, die Leute waren cool und den Ayers Rock haben wir dann bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang gesehen. Wir sind auch einmal komplett um den Felsen gelaufen, es waren knapp 9 km und bei 31 Grad und wolkenlosem Himmel macht es doch erst richtig Spaß :) Der Felsen beeindruckt einen dann eben doch, wenn man vor ihm steht. Er ist ja auch immerhin 348 Meter hoch und geht noch ungefähr 6km in die Erde hinein.

Und da wir keine Wolken am Himmel hatten, konnten wir dann auch mal Australiens Sternenhimmel genießen, denn wir haben natürlich unter freiem Himmel geschlafen. Übrigens, um mal die Größe von Australien zu verdeutlichen: Eine Farm mit 5000 Hektar ist durchschnitt, eine Farm mit 1 Mio. ist schon groß und die Farm größte hat 13,5 Mio. Hektar was ungefähr dreimal die Fläche von Niedersachsen entspricht. Deshalb haben manche Farmer auch schon einmal den eigenen Hubschrauber vor der Haustür stehen, um auf die andere Seite ihres Grundstücks zu kommen. 

Und ungefähr so war es im Outback, es gab weit und breit nichts und davon richtig viel… Natürlich bis auf den Ayers Rock und den Kings Canyon.

 

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So wird im Outback gekocht :)

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Wie man mich zu Hause kennt, fleißig am Geschirr abtrocknen…

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Haben wir noch auf unserer vorherigen Tour gesehen :)

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Viele Grüße aus Melbourne!